Freitag, 29. November 2013

In der Weihnachtsbäckerei gibt es manche Häkelei

Adventskranz und Adventskalender sind besorgt, die erste Deko wie z.B. Nikolausmützen-Stuhlhussen und der super kitschige Disco-Licht-Schneemann (Geschenk meiner Oma) sind verteilt und die Vorweihnachtszeit schleicht sich langsam, aber sicher bei uns ein. Fehlt nur noch die restliche Deko und Beleuchtung aus dem Keller und natürlich KEKSE!!!! Darüber hat sich die Prinzessin ganz besonders gefreut und mir sehr schön geholfen, während die kleine Hexe jedes Fitzelchen Teig, das sie in die Finger kriegen konnte, in sich reingestopft hat :-)

Damit es nicht zu einseitiger Ernährung kommt, habe ich noch Marmeladenkekse gebacken. Die sind super lecker (meine Speckhüfte wird es mir danken), knusprig und doch ganz weich und so unglaublich einfach zu machen, dass ich euch das Rezept nicht vorenthalten möchte.


Einfache Kekse mit Marmelade

Für ca. 2 Bleche braucht man

150 g    Butter oder Margarine
150 g    Zucker
1 PK      Vanillezucker
2           Eier
etwas   Zitronenschale oder Zitronenaroma
350 g    Mehl
1/2  PK  Backpulver
1 Prise  Salz

Marmelade nach Belieben

Zimmerwarme Butter mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren.
Die übrigen Zutaten (bis auf die Marmelade) dazugeben und weiterrühren, bis ein fester, nicht mehr klebriger Teig entsteht.
Mit den Händen Walnussgroße Kugeln formen, auf das Blech legen und mit dem Finger eine Kuhle reindrücken.
In die Kuhle kommt dann ein Klecks Marmelade.

Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C 10-12 Minuten backen, bis sie hellgelb/goldgelb sind und duften.


Das ist also meine Keks-Ausbeute des heutigen Tages

Wenn ich ein aktuelles Bild reinstellen würde, wäre das schockierend, aber zu meiner Verteidgung:
Ich habe eine geborgte Plastikbox mit süßer Füllung zurückgegeben... ;-)

Und daaaaaaann, als wäre ich nicht fleißig genug gewesen, habe ich mich an meine Liste 22-in-222-Tagen gemacht und mit dem Häkeln begonnen *freu freu freu*! Obwohl ich das besser erst getan hätte, nachdem ich die Kinder ins Traumland verfrachtet habe. Das Sofa, die Kinder und ich sahen kurz nach dem Anschlagen der ersten Maschen aus, als wären wir in einem explodierten Pullover gefangen. Leider konnte ich kein Foto davon schießen, da ich ja gefangen war...
Nach einer wundervollen Videoanleitung bei Youtube, wo eine junge Dame in Zeitlupe jeden Schritt etliche Male wiederholt, habe ich gelernt, wie man Maschen anschlägt, feste Maschen häkelt und (nach der Kinderreise ins Traumland) halbe und ganze Stäbchen macht. Ich bin restlos begeistert von dieser Technik und präsentiere euch voller Stolz mein erstes krummes Probestückchen:


Wenn ich jetzt noch herausfinde, wie man mit dem erworbenen Wissen und Können etwas sinnvolles macht, werde ich euch bestimmt ganz bald davon berichten.

Ciao Ciao Miau...

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