Dienstag, 19. September 2017

Alltagswahnsinn

Wer hat an der Uhr gedreht? Ist es wirklich schon so spät?


Als ich den Mädchen Musik für die Wohnzimmerdisco (Couchtisch beiseite schieben und vorm Fernseher abtanzen) an gemacht habe, lief das Lied von Paulchen Panther und da ist mir aufgefallen, wie passend es doch ist. Aktuell komme ich mir nämlich vor, als würde mir die Zeit davonrennen. Die große Prinzessin ist seit fast drei Wochen ein Schulkind, der Minimops geht seit zwei Wochen in den Kindergarten. Weil der Minimops wegen Umbauarbeiten nicht im Kindergarten der kleinen Hexe aufgenommen werden konnte, musste ich sie in einem anderen Kindergarten anmelden und ich sage euch, sowas Beklopptes würde ich sehr wahrscheinlich nie wieder tun. Aber wer A sagt, muss auch B sagen und da muss ich jetzt durch. In der ersten richtigen Schulwoche und der Eingewöhnungszeit für den Minimops sah mein Morgen/Vormittag so aus:

Alle zu einer für uns unmenschlichen Zeit (vor 7) wecken, anziehen, Brotdosen packen und zu Fuß zuerst zur Schule, dann zum Kindergarten der kleinen Hexe und dann zum Kindergarten vom Minimops wandern. Nach ein paar Minuten das arme "Baby" verabschieden und nach Hause gehen. Bis dahin zeigte mein Fitnessarmaband schon über 4.000 Schritte an und es war gerade mal 9:15 Uhr.
Schnell was frühstücken, eine Wäsche anschmeißen, die Spülmaschine machen und dann musste ich schon wieder los, um die große Prinzessin um 11 mit dem Auto von der Schule zu holen.
Wieder nach Hause, Hausaufgaben machen und wieder ins Auto, um die zwei Kleinen aus ihren Kindergärten abzuholen, die "praktischerweise" beide identische Abholzeiten von 12:15 bis 12:30 haben. Also wieder ins Auto, zum ersten Kindergarten hetzen, das abgeholte Kind schnell anziehen, ins Auto werfen und zum nächsten fahren, wo das andere Kindergartenkind schon allein mit der Erzieherin auf der Bank sitzt und wartet, weil alle anderen Kinder schon abgeholt wurden. Wenn alle drei dann endlich abgeholt sind, kann ich das erste mal am Tag aufhören ständig auf die Uhr zu schauen.


So und jetzt kommen wir mal wieder zu dem Punkt, wo ich euch von den Bildern im Blogpost erzähle:


Genäht habe ich dem Minimops eine bequeme Tobehose für den Kindergarten nach dem Freebook Kinderhose (Größe 62-128) von Näähglück. Man kann den Beinabschluss in drei Varianten machen, mit Bündchen, mit Saum und für die, die sich nicht entscheiden können, gibt es auch noch eine Variante mit verstecktem Bündchen.


Zuerst habe ich gedacht, dass das nur was für Leute ist, die sonst nichts Besseres zu tun haben, aber es ergibt tatsächlich Sinn eine Hose mit lockerem Bein nicht nur zu säumen, sondern mit einem eingebauten Bündchen auch dafür zu sorgen, dass der Knöchel nicht immer freiliegt beim Spielen. Gerade jetzt zur kommenden (in NRW auch dauerhaft anhaltenden) kalten Jahreszeit ist das echt eine gute Sache, wenn man die Standard Bündchen nicht so gern mag.


Heute mache ich bei folgenden Linkpartys mit:

Handmade on TuesdayMeertjeDienstagsdingeKiddikram, und Made4Girls, Creadienstag, Kostenlose Schnittmuster


Ciao Ciao Miau ...

Hanne

Dienstag, 29. August 2017

Tunturi Kids

Yeah yeah yeah!!!

Wer mich auf Instagram verfolgt (na, alle Stalker fühlen sich angesprochen? *g*) wird es schon gesehen haben:

Es ist Sommeeeeeeeeer!!!


Wir zelebrieren die letzten Ferientage total, da sich der Sommer tatsächlich nochmal raus getraut hat. Eigentlich sollte er sich in die Ecke stellen und gehörig schämen, nach dem, was er sich im August so geleistet hat. (Unsere automatisierte HEIZUNG!!! ist in mehreren Nächten angesprungen.) Ich hab jetzt aber echt keine Zeit großartig rumzujammern, ab Donnerstag soll es nämlich wieder regnen bei 20°C.

Also weiter geht die Party: Yeah yeah yeah, Sommeeeeeeer :-)


In dem Mini-Sommer müssen wir jetzt turbomäßig all das tun, was in richtigen Ferien gefehlt hat. Z.B. waren wir gestern auf dem Wasserspielplatz und auf einem Kinderfest mit Schminken und Ballonfiguren. Die Mädchen waren heute den ganzen Tag draußen spielen und nach dem Abendessen gab es noch ein Eis. Das mit dem Eis passiert hier im Sommer öfter, denn der Eismann ist ein sehr schlauer Mann. Er hält mit seinem Eiswagen fast genau vor unserem Haus und das auch noch gegen 18:30, einer Zeit, wo fast immer das Abendessen aufgefuttert ist und alle sich fragen "Was essen wir bloß zum Nachtisch....?" Dann kommt die Melodie, die meine Kinder zum Pawlowschen Hund werden lässt, und alle brüllen: "EISMAAAAAAANN!" Leider leider leider (für den Geldbeutel und die Figur) gebe ganz oft nach - und wenn ich standhaft bin, lenkt der Lieblingsmann ein *g*. Wie kann man auch einem leckeren Eis widerstehen, wenn man es quasi schon riechen kann, direkt vor der Haustür... ;-)

Ich glaube wir sollten für kommenden Sommer eine Eis-Flatrate mit dem Eis-Toni aushandeln oder einfach später essen  -"Nein Kinder, tut mir leid, leeeeeeider können wir nicht zum Eismann, weil wir alle noch essen" - Ok, das wäre total gemein, also vielleicht doch eher die Flatrate... *g*


Wieder abgeschweift, ja dann mal weiter im Sommerprogramm. Morgen früh, wenn ich die kleine Hexe in den Kindergarten gebracht habe, werde ich das Planschbecken fertig machen, weil es tatsächlich nochmal 29°C werden sollen. (Während ich das schreibe, läuft im Unterbewusstsein "Pack die Badehose ein, nimm dein kleines Schwesterlein....."). Ich hoffe, dass ich morgen Abend auch wieder dazu komme, mich abends, wenn die Mädchen im Bett sind, auf meine schöne Hollywood Schaukel zu fläzen und mein Buch weiter zu lesen, während im Hintergrund die Sonne untergeht. Genau für sowas wollte ich ein Haus, einen Garten und eine Hollywoodschaukel :-)


Auf den Bildchen (noch vor dem "Sommer" geknipst...) seht ihr die große Prinzessin in einem Kornfeld. Bevor mich jetzt die internationale Mistgabel-schwingende Landwirtgemeinschaft durchs Dorf jagt: Nein, wir haben das Getreide nicht zerstört, da war eine kleine Nische und da haben wir das Kind zum Knipsen rein gestellt. Ich finde es auch doof, wenn Leute das Eigentum von anderen beschädigen und ein Getreidefeld gehört nunmal dazu.


Und jetzt habe ich immer noch nicht erzählt, was ihr hier eigentlich zu sehen bekommt :-P
Also der Schnitt heißt Tunturi und ich habe beim letzten Beitrag zum RUMS (hier) schon angekündigt, dass Kinder ab sofort mit dem Alljahresshirt ausgestattet werden können. Habt ihr weder Groß noch Klein im Schnittmustersortiment, gibts das Tunturi auch als Mama-Kind-Kombi in den Größen 32-60 und 74-164. Tunturi sieht zwar von vorne aus, wie ein 0-8-15 Raglan-Shirt, wird jedoch nur aus zwei Schnitteilen genäht (geht aber auch "normal"). Wenn eure Kids eher zur Kategorie Spargel gehören, gibt es Tunturi auch als Slim-Version, ich habe hier die reguläre Weite genommen. Es sitzt sehr gut, engt nicht ein und hat eine schöne Länge. Wenn die kleine Kröte nicht so schnell wächst, passt es nächsten Sommer vielleicht auch noch. ;-)


Nun gehe ich mich mal eine Runde aufs Ohr hauen, damit ich morgen fit für den Turbo-Sommer bin und mache vorher noch bei folgenden Linkpartys mit:
Handmade on TuesdayMeertjeDienstagsdingeKiddikram, und Made4Girls

Ciao Ciao Miau ...

Hanne

Donnerstag, 24. August 2017

Wölkchen Tunturi

Meine Stammleser (gibt es überhaupt jemanden, der regelmäßig hier reinschaut?) werden eins meiner Lieblingsworte schon kennen: "Eigentlich"


Eigentlich wollte ich den Blogpost nämlich schon zum letzten RUMS veröffentlichen, aber es ging einfach nicht. Am Nähen lag es nicht, denn das Shirt ist schon seit Ewigkeiten fertig, die Bilder sind schon seit dem Urlaub im Kasten (im Aphitheater bei Annaberg in Polen) und schon seit 3 Wochen bearbeitet. Ja und woran lag es nun?
- Schlicht und ergreifend am Text!


Wenn ich mir normalerweise vornehme etwas zu bloggen, fliegen mir die Worte mehr oder weniger einfach so zu (so wie jetzt). Ich schreibe mir Ärger und Freude von der Seele, erzähle etwas über mein Leben als wandelndes Chaos oder halte fest, was gerade bei meinen drei Frechmopsis so passiert. Aber letzte Woche saß ich da, tippte und löschte das Geschriebene wieder, weil es einfach nur doof war (nicht, dass ich sonst sonderlich geistreiches Zeug von mir geben würde, aber ihr wisst schon, was ich meine *g*). Dann der nächste Anlauf und noch einer und noch einer und wieder alles gelöscht. Plötzlich war es schon Mitternacht, ich hatte keinen Text zu meinen Bildern und war allgemein gefrustet, so dass ich für den Tag einfach aufgegeben habe. Ich glaube das nennen richtige Autoren Schreibblockade, aber ich will mich mal nicht so weit aus dem Fenster lehnen, mich auch nur annähernd mit einem Schriftsteller zu vergleichen. Nennen wir es doch einfach Schreib-Blog-kade *hihihi* (Sorry, der musste sein...)


Toll, dass man über einen nicht geschriebenen Artikel doch so viele Worte verlieren kann, oder? *g* Naja, dann bin ich für heute wohl fertig damit, euch mit meinen Texten zu "quälen" und kann euch nun etwas zum gezeigten Shirt erzählen. (Ha! Das reimt sich sogar) ;-)


Das hier wundervoll vom Lieblingsmann festgehaltene Teilchen heißt Tunturi und ist (zusammen mit diesem hier) im Probenähen für Näähglück entstanden. Den Schnitt kann man von Größe 32 bis 60 für alle Jahreszeiten in Kurz-, Dreiviertel- oder Langarm nähen und sich für die Variante mit zwei Schnitteilen (für Faulis wie mich) oder mit separat zugeschnittenen Ärmeln entscheiden. Dies ist vor allem dann praktisch, wenn man nicht mehr ganz so viel Stoff hat :-P

Dann noch ein kleiner Tipp:
Wenn ihr mit euren Kindern im Partnerlook unterwegs sein wollt, gibt es Tunturi jetzt ganz neu auch für Kids in Größe 74 bis 164, z.b. hier. (Die günstige Mama-Kind Kombi könnt ihr hier bekommen, falls ihr noch kein großes Tunturi in eurer Schnittmustersammlung habt.) ;-)


Den Wölkchem Stoff habe ich letztes Jahr bei Staghorn im Sale gekauft und der schwarze Jersey ist von Meinstoffmarkt (kein Putzlappenpaket, sondern aus einem etwas teureren Schwarz-Paket).


Heute mache ich dann auch tatsächlich beim RUMS mit ;-)

Ciao Ciao Miau ...

Hanne


PS:
Eigentlich wollte ich nur meine Haare nach all dem Wind wieder etwas "ordnen", aber als Profi-Luftgitarre-Spielerin mache ich mich doch auch ganz gut, oder? *hihihi*

 

Dienstag, 22. August 2017

Sonnentanz

Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie schnell meine Mädchen groß werden. Der Minimops war doch gerade erst geboren und nun hat sie sich, mit ihren 2,5 Jahren, zu einer kleinen Meister-Lügnerin entwickelt. Naja, zumindest ist sie der Meinung, sie wäre eine gute Lügnerin ;-)
 
 
Gerade gestern:

Meine drei Mädchen sitzen am Tisch und warten darauf, dass ich das Essen serviere. Jede hat einen Becher mit Sprudel vor sich stehen. 

Als ich mit dem Essen aus der Küche komme, sehe ich auf dem Tisch eine große Pfütze. Zwei Trinkbecher sind noch voll, der vom Minimops ist leer und ich frage: "Hast du deinen Becher umgestoßen?"
Das Gesicht neigt sich nach unten, damit sie mich mit großen heraufblickenden Kulleraugen und einem Schnütchen ansehen kann: "Nein, ich war das nicht!!! Wiiiiiiirklich!"
Ja nee, ist klar..... :-P


Seit einigen Tagen hat sie sich dann auch noch das künstliche Weinen angeeignet. Wenn ihr etwas nicht gefällt (z.B. wenn der Papa mit ihr Zähne putzen geht, das aber unbedingt und auf jeden Fall die Mama machen MUSS), schluchzt und schnieft sie ganz bitterlich. Es ist so mega übertrieben dramatisch und ohne Tränen, dass ich mir immer ein Lachen verkneifen muss. Ich glaube sie hat ihre große Schwester gut beobachtet. Die kann den Papa nämlich mit nur einer Träne vollkommen um den Finger wickeln. Dem Minimops fehlt es, wie gesagt, noch am passenden Einsatz der Tränendrüse, aber sobald sie das aber mal raus hat, ist der Lieblingsmann mit seinen drei wimpernklimpernden Prinzessinnen ganz unten in der Erziehungschierarchie angelangt...


Jetzt kommen wir auch mal zu den Bildern:

Das Kleid, das der Minimops heute an hat, ist im Designnähen fürs Lookbook von From Heart to Needle entstanden. Der Sonnentanz ist aus Jersey sowie Webware nähbar und das Rockteil kann man einlagig, zweilagig oder auch fake-zweilagig nähen. Die anderen Mädels haben zum Teil wahre Prinzessinnenroben für ihre Töchter genäht und mit jeder Menge Rüschen, Spitzen und anderen Tüddeleien gearbeitet. Ich habe mich aber für eine ganz schlichte Jersey Version entschieden, weil wir schon so viele schicke Kleidchen im Schrank haben. Außerdem braucht der Minimops für die kommende Kindergartenzeit Sachen, die nicht beim Toben stören und auch mal Flecken vertuschen können.

Und dass man damit toben kann, zeigt die folgende kleine Bilderflut ;-)

Oh nein, ...

... Papa will schon wieder Fotos machen.


Schnell weg!

Die Schuhe aus...

... und ab aufs Trampolin :-)

Heute mache ich bei folgenden Linkpartys mit: 
Handmade on TuesdayMeertjeDienstagsdingeKiddikram, und Made4Girls

Schaut auch gern bei Facebook vorbei oder bei Instagram unter #Frechmopsi :-)

Ciao Ciao Miau ...

Hanne




Dienstag, 8. August 2017

Rockiges Geschenk

Ich freue mich immer, wenn ich meine Kinder in selbstgenäten Sachen sehe. Meist sind sie ganz stolz beim Tragen und ein kleines bisschen ist es so, wie Liebe zum Anziehen. Für ein Shirt geht man ja nicht wahllos in einen Laden rein und kauft das, was gerade im Sortiment ist, sondern nimmt sich extra Zeit fürs Schnitt und Stoffe auswählen, Zuschneiden, Nähen, Tüddeln und sogar fürs Bügeln. In jedem fertigen Stück steckt dann nicht nur der Material- und Arbeitseinsatz, sondern auch die Gedanken, die man sich zu jedem Teilchen und dem Menschen, für den es bestimmt ist, macht. Das kommt bei den meisten Leuten auch so an und ich werde oft von anderen darauf angesprochen. Vor Kurzem hat eine Kindergarten Mami z.B. den Rock der großen Prinmzessin bewundert, wegen dem eingebauten Höschen. Gerade im Sandkasten oder auf dem Spielplatz könne man das ja sooo gut gebrauchen...

Als ihre Tochter kurze Zeit später Geburtstag hatte, wusste ich sofort, was es zusätzlich zu zwei kleinen Geschenken noch geben würde: Ein Rockig natürlich :-)


Weil Lina so ein zierliches Püppchen ist, habe ich die Länge von 104 genommen, aber die Weite von 98.


Das Höschen unten drunter habe ich in der selben Farbe gemacht und mit faulen Bündchen genäht.


Damit man beim Anziehen auch erkennen kann, wo vorne ist, habe ich es zum Schluss noch mit einer Schleife markiert. Bei einem Rock für den Minimops (den ich noch nicht geschafft habe zu knipsen) habe ich nämlich eine Markierung vergessen. Vor jedem Anziehen muss ich den Rock jetzt immer hin und her wenden, um herauszufinden, wo denn vorne und hinten ist) :-P

Jetzt habe ich euch oben schon das Schnittmuster von BinaBambina verlinkt und ganz vergessen zu schreiben, dass es sich um ein FREEBOOK handelt. Also ran an die Nähmaschinen und näht allen Mädels im Umfeld Röcke ;-)

Heute mache ich bei folgenden Linkpartys mit:
Creadienstag, Handmade on Tuesday, Meertje, Dienstagsdinge, Kiddikram, Nähfrosch, und Made4Girls

Ciao Ciao Miau ...

Hanne






Donnerstag, 3. August 2017

Apfelpo

Jaaaaaaa, wie fange ich das Thema am besten an?

Als Teenie mit gazellengleichen 62 Kg fiel es noch nicht so auf, aber als die Zahl auf der Waage mit zunehmendem Alter stieg und stieg und stieg ... fand ich heraus, dass meine Proportionen scheinbar nicht mit der breiten Masse übereinstimmen. Hosen in Größe 42 passten wunderbar und schmiegten sich wie eine zweite Haut um meine Beine und meinen Hintern. Beim Reißverschluss hörte es dann aber auch schon auf mit der zweiten Haut. Meine Bauch-Haut steckte nämlich inklusive jeder Menge Schwabbel einfach zwischen dem offenen Hosenstall und verhöhnte meinen verwegenen Griff zu Größe 42. Dann wurde es eben Größe 44 und die saß - Oh Wunder - an Po und Beinen so überhaupt garnicht und schlackerte nur herum. Mit einer offenen Hose kann man aber auch schlecht durch die Gegend laufen und so war die Wahl zwischen 42 und 44 recht schnell entschieden (mittlerweile kämpft 44 aber eher schon mit 46 *räusper-hust*). Der einzige "Vorteil" an den schlackernden Hosen ist, dass einen ständig Leute darauf ansprechen, ob man denn nicht abgenommen hätte, weil die Hosen schon so locker sitzen ...  Nee! Ich hab einfach nur keinen Arsch in der Hose! (und ich wünschte, das wäre nur eine Metapher)

Von meiner Taille bzw. der Stelle, die bei anderen als Taille definiert ist, kann man auch nicht viel erzählen. Ich habe nämlich keine! Ja wirklich, mein Hüftumfang ist nur 3 oder 4 cm breiter, als die schmalste Stelle am Bauch. Statt Speck an den Beinen, der Hüfte und dem Hintern zu haben, habe ich ihn am Rücken. Alles was da keinen Platz mehr gefunden hat, musste auswandern und hat sich an meinen Waden oder meinem Doppelkinn angesiedelt. Echt "vorteilhaft" ...

Warum kann ich nicht einfach eine "Standard-Frau" sein, mit einer 0-8-15 Sanduhrfigur? Derjenige, der mich modelliert hat, muss da was echt was falsch verstanden haben. Statt Sanduhr ist es bei mir eher die Standuhr - einfach quadratisch.

Und da wären wir auch schon an der überaus schlecht gelungenen Überleitung zum eigentlichen Thema:
Wenn der Apfelpo nicht von allein kommt, muss man eben einen Fake-Apfelpo zaubern. Wofür kann man denn schließlich nähen ;-)




Einen Preis gewinnt meine Rückansicht sicherlich nicht, aber schlimmer geht immer ;-p



Das Aussiedlungsgebiet der Fettzellen an den Knubbelknien habe ich oben ja ganz vergessen zu erwähnen....


Jetzt habe ich euch Bildermäßig schon gut versorgt (und da kommt noch mehr) und ihr wisst ja noch garnicht, was ich da eigentlich an habe. Also meine coole Shorts heißt "Juno" und ist frisch aus der Schnittmusterschmiede von Finnleys. Sie lässt sich von Größe 32 bis Größe 50 nähen und ich kann euch versichern, dass die Probenäherinnen in allen Größen wirklich eine gute Figur in ihrer Juno gemacht haben. Sogar jemand so unförmiges, wie ich ;-P

Passend zur Juno, gibt es auch ein Oversize Shirt, die Leni und ihr könnt beides mit einem kleinen Preisvorteil auch als Set kaufen. Bilder davon zeige ich euch beim nächsten mal :-)


Für mich war das Probenähen der Juno eine doppelte Premiere.
1. Ich habe vorher noch nie für mich selbst etwas zum Anziehen aus Webware genäht (zumindest kann ich mich an nichts erinnern).
2. Ich habe noch nie etwas genäht, das aus so vielen Einzelteilen bestanden hat (diesbezüglich bin ich da eher einfach gestrickt und liebe z.B. Shirts mit überschnittenen Ärmeln oder Kinderhosen, die nur aus einem Teil + Bündchen bestehen. Nähfreundinnen lachen mich schon aus und verweisen regelmäßig auf Schnittmuster, die recht "einfach" sind.)


Wenn man nach dem Zuschneiden den Stapel an Einzelteilen (16!!!) betrachtet, kann man aber wirklich das Fürchten bekommen. Sobald man dann aber loslegt, ist die Hose schneller fertig, als man denkt.


Juno ist z.B. beim Radfahren äußerst praktisch, wenn man ein bisschen Farbe bekommen möchte (die hätte ich wohl schon im Frühling gebraucht) :-P Außerdem ist sie traaaaaaaumhaft bequem.


So, das war dann wirklich das letzte Bild und somit heißt es, ab zum RUMS.


Ciao Ciao Miau ...

Hanne



P.S.
Oh Mann, der Spruch ist so mega schlecht, aber ich wäre nicht ich, wenn ich ihn mir verkneifen würde *hihihi*

"Manche gucken einen mit dem A... nicht an, ihr guckt euch heute nur meinen A... !"

Donnerstag, 27. Juli 2017

Fremdgehen und MissDollchen

Wir haben uns Ehrlichkeit gelobt, darum will ich dir was beichten, mein lieber Blog:

Ich bin dir fremdgegangen und das nicht nur einmal!

Ja, ich weiß, es ist grausam dir das mitzuteilen und ich bereue es auch ein wenig, aber ich hab da wen kennengelernt und nunja, wie soll ich es sagen.... Wir haben Spaß zusammen, meine Freunde finden es gut und ich habe mich von anderen bequatschen lassen und naja, dann bin ich ihm ein wenig verfallen. Viele Abende lang habe ich meine Zeit mit ihm verbracht und nun sehe ich ein, dass ich doch nicht ohne dich kann! Nein mein lieber Blog, nicht alles ist Gold, auch wenn es zunächst so hübsch glitzernd daherkam. Dort, wo ich war, ist es nicht nur schön und offen - nein, viele verstecken sich hinter ihren Smartphones und Monitoren und kehren ihre niederen Instinkte von Neid und Missgunst heraus. Vielleicht darf ja nicht jeder mitmachen bei Facebook und als Eintrittspreis wurde von Herrn Süßstoffhügel festgelegt, dass man seinen Anstand und sein Feingefühl verkaufen muss? Wer weiß das schon so genau.... Vielleicht fehlt mir ja von Natur aus der Anstand, da ich keinerlei Probleme hatte bei der Anmeldung. Bis jetzt habe ich zumindest nicht das Bedürfnis verspürt, gehässig zu sein, andere zu mobben oder anderen Likes vorzuenthalten, weil ihre Bilder und/oder Nähsachen zu schön waren. Ja, es gibt tatsächlich Menschen, die schreiben Dinge wie: "Die machen das doch nur, damit die viele Likes bekommen und das unterstütze ich nicht." wenn einer fragt (nicht ich), warum gute Bilder weniger Likes haben als Spiegelselfies. Tja, was soll man denn darauf antworten? Muss man sich etwa schlecht fühlen, weil man sich Mühe gibt? Das ist doch total bekloppt! Nee, da mache ich nicht mit!

Ich brauche dich unbedingt als Ruhepol, mein lieber kleiner Blog. Hier besuchen und kommentieren nur Leute, die sich bewusst dafür entscheiden meine Bilder anzusehen. Wenn keiner kommentiert oder mich besucht, ist das auch nicht so schlimm, dann kann ich es mir immerhin nach einer Weile einfach selbst ansehen und mich an den Bildern erfreuen. DAS tut dem Ego nicht so weh, wie die Tatsache, dass direkt unter meinem Beitrag ein Bild von einem staubigen Fußboden-Kleid 250 Likes hat, während meine süße kleine Hexe cool im Feld posierend ACHT!!!!!! Likes bekommt. Sorry, das geht doch echt auf keine Kuhhaut!

Und da wären wir auch schon bei meinem zweiten Geständnis. Ja, du wirst es schon ahnen, mein zweiter Seitensprung ist Instagram, aber lass es mich nur kurz erklären... Das ist wie eine schnelle Nummer. Es ist lustig, es ist spontan, man muss sich vorher keinen langen Text zusammenfummeln, einfach rambazamba rein, ein oder zwei liebe Worte (oder auch Hashtags) dalassen und dann wieder raus, ohne Linkparty Gruppenkuscheln, ohne Liebesromane ... Nicht, dass ich die Linkpartys nicht mögen oder gerne lange Texte verfassen würde, aber manchmal sagen Bilder mehr als 1000 Worte und ein Blogpost mit ein paar Blaubeeren auf einem Teller.... ja, du siehst, das kommt hier wahrscheinlich nicht so gut an ;-)

Lass mich nochmal kurz zurückgehen zu meinen negativen Erfahrungen mit Facebook und ein kleines Fazit für mich ziehen. Ich vergleiche es jetzt einfach mal mit einem Wald - da treiben sich auch viele eklige Tiere rum und versuchen einem das Blut auszusaugen. Man sollte aber nicht nackt da durchlaufen, sondern kann sich einfach was überwerfen. z.B. ein dickes Fell. Da muss man dann auch nicht alles und jeden an sich ranlassen und kann trotzdem zwischen all den fleißigen Bienchen und süßen Häschen wandeln, die z.B. in den Probenähgruppen und natürlich auch so herumwuseln ;-)

Wo wir schon beim Probenähen sind *hust hust*

Jaaa, eigentlich wollte ich doch nur die Bilder aus einem gerade beendeten Probenähen zeigen und dann habe ich einfach drauflos geschrieben, meinem Blog mein Herz ausgeschüttet und zack steht da ein ellenlanger Text. Dann machen wir jetzt mal das "Eigentlich" zu einer Tatsache und ich zeige euch einfach das hübsche Teilchen:


Dienstag, 4. Juli 2017

Life's a Beach Nr. 2

Und wiedermal beginnen wir mit einem Lied *g*

Sonne, Sonne, liebe Sonne,
scheine, was du scheinen kannst.
Weil ich ohne deine Wärme
niemals richtig leben kann.

Dieses Liedchen war das erste, das meine großen Mädchen im Kindergarten gelernt haben und es passt sehr gut zum heutigen Shirt. :-)


Sonntag, 25. Juni 2017

Life's a Beach

Mobiles Internet ist schon was Feines...

Ich sitze gerade im Auto auf dem Weg in Urlaub und kann, während die Kinder sich gerade Schneewittchen auf den portablen DVD Playern ansehen, ganz in Ruhe meinen Blogpost fertig machen *g*

Eigentlich - dieses Wort ist in meinem Sprachgebrauch glaube ich unter den Top 100 Wörtern - wollte ich schon am Donnerstag Abend schreiben, aber es ist dann auch nur bei "eigentlich" geblieben. Ich war einfach zu platt.

Die große Prinzessin hat am Donnerstag nämlich ihren Kindergeburtstag gefeiert und sich sieben Freundinnen eingeladen. Wir haben ein großes Planschbecken aufgestellt und die Babyrutsche zur Wasserrutsche umfunktioniert, ein gigantisches Trampolin im Garten aufgebaut und alle Partygäste gebeten Badesachen mitzubringen. Bei über 30 Grad gab es Muffins, eine Gemüseeule, Obstspieße, Eis und später Pizzaschnecken. Die Kinder haben alle super lieb gespielt und beim Dosenwerfen, Eierlauf (mit Hürde durchs Planschbecken) und Stopptanz kleine Preise für die Geschenke Tütchen gewonnen. Es war eine echt tolle Sommerparty und das größte Lob war, als zwei Kinder ihre Eltern wieder nach Hause schicken wollten, als es ans Abholen ging :-)

Oh, jetzt bin ich komplett abgeschweift...


Donnerstag, 15. Juni 2017

Tunturi

"Hä? Was ist denn bitte ein Tunturi?", werdet ihr euch fragen, oder auch nicht ;-P

Bis vor Kurzem hatte ich keinen blassen Schimmer und als ich das Wort Tunturi zum ersten mal gelesen habe, hatte ich sofort eine japanische Anime Serie vor meinem inneren Auge. Tante Google hat mir dann aber erklärt, dass es sich eigentlich um die finnische Bezeichnung eines Waldfreien Berges handelt. Das klingt ziemlich unspektakulär und wieso sollte man überhaupt einen Berg ohne Bäume anders benennen als einen mit Bäumen? Irgendwie fand ich meine ahnungslose Vorstellung von einem kuscheligen Fellknäuel namens Tunturi viel schöner.

Jetzt sind wir alle auf dem gleichen Kenntnisstand, was den baumlosen Berg angeht, aber Tunturi ist auch noch etwas ganz anderes, und das zeige ich euch gerne in den nachfolgenden Bildern :-)


Nein, es ist keine Pusteblume! Es ist auch kein Nashorn, keine Hyäne oder ein Bär.

Dienstag, 13. Juni 2017

Little Sweat Skirt für Gärtner

Als ich letztens meine Schnittmuster sortiert habe, ist mir nicht nur das Muttis Shirt (hier und hier) in die Hände gefallen, sondern auch das komplett fertig geklebte und ausgeschnittene Schnittmuster Little Sweat Skirt von Lin Kim. Das hat mich sehr gefreut, denn der Kauf-Sweat-Rock vom Minimops sah mittlerweile aus, wie einmal zu lange im Trockner (mit 2 Jahren ist Größe 80 ja eher unüblich ...). Passenderweise hatte ich auch noch einen halben Meter Sternchen Sweat auf Augenhöhe im Regal - also ran an die Maschine!

Der Minimops war ziemlich happy, als der Rock fertig war und bei der Anprobe rief sie: "Ich bin eine Piezessin!" *g*

Damit die kleine Piezessin ihren Rock nicht sofort einsaut, wie sie es üblicherweise mit neuer Kleidung in Sekunden schafft, habe ich ihn ihr erst kurz vor dem Knipsen bei meinen Eltern im Garten angezogen. Das mit dem Body, dessen Ärmel unterm Shirt rausgucken, ist natürlich gewollt. Das trägt man jetzt so! :-P


Soll ich es euch sofort verraten?

Donnerstag, 8. Juni 2017

Ein bisschen Spaß muss sein

Jajaja, ich weiß, ich habe scheinbar einen unbewussten Faible für Songtexte, wenn ich mir einige meiner Blogbeiträge so ansehe, aber mir ist leider nichts anderes eingefallen. Wenn ihr die Bilder bis zum Ende seht, werdet ihr mir zustimmen, dass einem ja kaum etwas anderes einfallen konnte, als der oben erwähnte Gassenhauer aus vergangenen Tagen.

Also es fing alles ganz harmlos an:

Der Rhododendron hat einen Teil seiner Blüten bereits fallen gelassen und ich fand, dass es eine echt prima Idee wäre, diese nach oben zu werfen und dann im Blütenregen geknipst zu werden. (Wie man unten am Bildrand erkennen kann, hatte ich auch ein paar fleißige Helfer beim Sammeln der Blüten)


Mittwoch, 31. Mai 2017

Muttis Shirt mit Palme

Vor langer langer Weile, also vor ca. einem Jahr *g* gab es mal das Freebook Muttis Kleid/Shirt bei Made for Motti. Ich habe es mir damals runtergeladen, ausgedruckt, geklebt, ausgeschnitten und, warum auch immer, einfach beiseite gepackt, ohne etwas damit zu nähen.

Als ich vor kurzem angefangen habe meine chaotische Schnittmustersammlung ein wenig zu sortieren, fiel es mir dann wieder in die Hände. Weil ich eh gerade in einem Lauf bin, was die Sommermode angeht, habe ich (weil man schließlich auch später noch Schnittmuster sortieren kann) schnell einen gestreiften Jersey genommen und fröhlich drauflosgerollschneidert - ja, das Wort gibts nicht, aber jeder weiß, was gemeint ist. :-P

Donnerstag, 25. Mai 2017

RUMS mit Cross Over Shirt

Der Sommer naht und die Stoffschränke platzen aus allen Nähten. Was ist also naheliegender, als sich an die Sommerproduktion für mich zu wagen. Im Gegensatz zu den Kindersachen, wo nach dem Verarbeiten nur kleine Stoffeckchen fehlen, brauche ich für mich wenigstens ganze Meter, wenn nicht sogar mehr. So ist der Stoffabbau direkt viel effektiver und man findet viel schneller Gründe, warum man wieder Stoff kaufen MUSS. *g*

Letztens habe ich euch schon mein neues Kapuzenshirt (hier) gezeigt. Diesmal geht es weiter, mit einem Schnittmuster, nach dem ich schon lange gesucht habe, weil ich ein ziemlich verwaschenes ähnliches Kauf-Shirt habe und es immer mal nachnähen wollte. Mein "Ich bastle mir selbst was"-Versuch im letzten Sommer ist jedoch sowas von in die Hose (bzw. direkt in die Tonne) gegangen, dass es bei dem einen Versuch blieb. Umso begeisterter war ich, als ich den Aufruf von Follow Me Design zum Designnähen des Cross Over Shirts gesehen habe. Da musste ich mich einfach bewerben und es hat zum Glück auch geklappt. :-)


Sonntag, 21. Mai 2017

Nachwuchs im Hause Frechmopsi

Die unter euch, die Kinder haben, werden es noch aus dem Krankenhaus kennen:

Das Baby ist gerade mal geboren und Freunde und Familie geben sich die Klinke in die Hand und es hagelt "Aaaaaah"s und "Ooooooooh"s und "Wie süüüüüß".

Der heutige Tag erinnerte mich stark an die ersten Tage im Krankenhaus. Es war zuerst turbulent, aufregend und wunderschön, und wie die große Prinzessin sagte "ganz schön schleimig". Dann haben wir es allen verkündet und schon begannen die Besuche, mit den oben genannten Ausrufen der Entzückung.

Zum Glück war ich diesmal nicht die Mama sondern unsere Katze Mona. Sie ist im März ganz knapp dem Kastrieren entkommen und hat uns jetzt, mit der Geburt ihrer vier Babys, einmalige und unvergessliche Augenblicke beschert.

Ihr wollt sie jetzt sehen?



Wirklich?



Seid ihr euch sicher, dass ihr die absolute Niedlichkeit vertragen könnt?



Ok......



Wirklich sicher?



Kleiner Scherz ;-P



Hier sind also unsere kleinen Katzenbabys:




Dienstag, 16. Mai 2017

Tilt ahoi

Letztens ist mir ein Probenähen mehr oder weniger in den Schoß gefallen und das nur deshalb, weil ich mopsig bin *hihihihi*. Yvonne von kleiner Polli-Klecks hat zur Verstärkung ihres Teams ganz spontan ein paar Mädels mit großem Brustumfang gesucht, um innerhalb von 3 Tagen die Passform ihres neuesten Werkes zu checken. Ich scheine da etwas masochistisch veranlagt zu sein, denn ich liebe das Arbeiten unter Zeitdruck. Besonders, da ich erst am 2. Tag des Nähens die Zusage gelesen habe...


Freitag, 28. April 2017

Die Angst vorm Reißverschluss

Wer meinen Blog schon ein Weilchen verfolgt, wird feststellen, dass ich noch nieeeeeeeeeeemals einen Reißverschluss genäht habe. Es liegt nicht daran, dass ich keine hätte, da ich in unserem Second Hand Laden einmal einen ganzen Haufen davon erstanden habe. Es liegt schlicht und ergreifend daran, dass ich Angst vor ihnen habe. Sie lassen sich nicht zurecht ziehen und irgendwie muss man den Anfang und das Ende irgendwo verstecken und überhaupt sind sie mir ein Rätsel, an dessen Lösung ich nicht wirklich interessiert bin...

BIS JETZT!!!

Ja wirklich, ich habe es getan und habe in einer "ich muss nur mal schnell"-Nähaktion einfach drauflos genäht. Irgendwie war es dann doch nicht so schlimm, wie immer befürchtet, aber so wirklich perfekt ist mein erster Versuch auch nicht. Vor allem das mit dem "Anfang und Ende verstecken" ist eher durchgemogelt nach allen Regeln der Kunst, als fachmännisch genäht, aber ich könnte mir trotzdem selbst auf die Schulter klopfen, bei meinem mutigen Schritt in die Reißverschlussszene *hihihi*

Bereit?

Ok, dann beginnt nun mit dem anerkennenden Nicken und Staunen vor den Monitoren über meine umwerfende, atemberaubende, fantastische, welt-bestigst-schönste (ok, mir gehen die übertriebenen Lobhudeleien aus) KOSMETIKTASCHE:


Dienstag, 18. April 2017

Rockig im Girly-Style

Na, könnt ihr noch bunte Eier und Schokohasen sehen?

Ich finde ja immer recht gruselig, wie viel Schokolade bei einem Rundgang durch die Gärten der Familie zusammen kommt. Selbst wenn jeder nur einen Schokohasen schenken würde, ist es bei unseren Mädels ja immer dreimal "nur EIN Hase" bei den Großeltern, Urgroßeltern, Tanten, Nachbarn .... Meist bleibt es dann auch nicht bei einem Hasen pro Kind, weil sie ja auch etwas zum Suchen haben sollen. Also kommen wir nach den Ostertagen immer voll bepackt mit Schokolade, lieb gemeinten Kleinigkeiten und einem Haufen hartgekochter bunter Eier nach Hause.


Freitag, 14. April 2017

Mini Mimmy und die Zeit

Früher haben meine Großeltern mir erzählt, dass die Zeit viel schneller vorbeigeht, wenn man erwachsen ist, aber als Kind hatte ich überhaupt keine Vorstellung davon, wie denn die Zeit bloß schneller laufen könnte, als sie nunmal läuft. Zwei Wochen Schulferien waren ein Zeitraum für unendlich viele Möglichkeiten und Abenteuer und ein Jahr war fast eine Ewigkeit. Ungeliebte Unterrichtsstunden (bei mir Mathe und Physik) zogen sich in unerträgliche Länge und man konnte die nicht verrinnenden Minuten bis zum Glockenschlag förmlich spüren. Die Schulpause von 15 Minuten reichte aus, um sich mit allen Freunden auszutauschen, zu Essen und auf Toilette zu gehen (als Teenie sogar noch, um heimlich hinterm Schulgebäude mit den ganz Coolen blauen Dunst in die Luft zu pusten).